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Risiko Herzinfarkt
Risiko Herzinfarkt In Deutschland stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache dar. Doch man muss dieser Bedrohung nicht hilflos gegenüberstehen. Neben der erblichen Veranlagung kann eine bestimmte Lebensweise der Gefahr eines Herzinfarkts - zumindest teilweise - entgegenwirken. Ursache des Herzinfarktes ist die so genannte Arteriosklerose, die Gefäßverkalkung. Bei der Arteriosklerose wird die Gefäßwand verkalkt und verdickt, die Innenseite der Blutbahn wird rauer, da sich Plaques ablagert. Zwei Arten von Plaques werden unterschieden: die harte Form und die weiche, die weitaus gefährlicher für die völlige Verschließung der Blutbahn ist. Weiche Plaques kann nämlich aufbrechen, wonach sich Blutplättchen an dieser Stelle ansammeln, verklumpen und die Arterie somit völlig verschließen können. Zum Herzinfarkt führt dieser Vorgang, wenn ein Teil des Herzmuskels auf diese Weise von der Blut- bzw. Sauerstoffversorgung abgeschnitten wird. Folgende Faktoren tragen zur Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und damit zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei:
Neben dem Rauchen spielt das Cholesterin eine bedeutende Rolle unter den Risikofaktoren. Cholesterin wird in der Leber produziert, es dient als Baustoff für Hormone und Nervenhüllen. Ärzte raten, die Zufuhr von Cholesterin so weit wie möglich zu senken. Doch Cholesterin ist nicht gleich Cholesterin: die Wissenschaft unterscheidet zwischen so genanntem LDL- und HDL-Cholesterin. LDL-Cholesterin ist größer als sein Pendant, weshalb es sich gerne in den Herzgefäßen festsetzt. HDL-Cholesterin ist wesentlich kleiner. Weil es dazu beiträgt, das festgesetzte LDL "wegzuspülen" und somit der Arteriosklerose entgegenzuwirken, bezeichnet man HDL-Cholesterin als das "gute" Cholesterin. Klar ist: ein hoher HDL-Spiegel ist gesund. Empfohlener Wert für LDL-Cholesterin: < 130 mg/dl Empfohlener Wert für HDL-Cholesterin: > 40 mg/dl Um einen erhöhten LDL-Cholesterin-Wert zu senken, kann man auf so genannte "CSE-Hemmer" zurückgreifen, die die Herstellung des LDL-Cholesterins direkt unterbinden. Überdies bremsen diese Wirkstoffe die Arteriosklerose. Nach der Risikoquelle Cholesterin findet sich das Rauchen als enormer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zur Entwöhnung empfehlen sich Nikotinpflaster u.a., die den Entzug erleichtert, indem sie dieselben Wirkstoffe im Gehirn freisetzt wie Nikotin.
Symptome Hauptsymptom eines Herzinfarkts ist stechender Brustschmerz, der manchmal auch in die Halsgegend, in Richtung des linken Arms, des Rückens oder des Magens ausstrahlt. Des Weiteren lassen sich Atemnot, kalter Schweiß, Brechreiz und Übelkeit feststellen. Bei dem Verdacht eines Herzinfarkts ist es wichtig, die verstopfte Arterie so schnell wie möglich im Krankenhaus für den Bluttransport durchlässig zu machen. Dies kann mit so genannten Thrombolytika, Medikamenten, die das Gerinnsel auflösen, geschehen. Eine andere Methode ist die Behandlung mit einem Ballonkatheder, der das Gerinnsel "wegdrückt". Wichtig ist: Schon 6-12 Stunden nach dem Herzinfarkt ist es für eine Behandlung zu spät, der betroffene Herzbereich kann nicht wieder belebt werden. Herzschwäche ist die logische Folge eines solchen Ausfalls.
Behandlung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) Durch die Einnahme so genannter "ACE-Hemmer" können die Gefäße erweitert werden, womit der Blutdruck gesenkt und das Herz entlastet wird. Beta-Blocker verhindern Höchstleistungen des Herzens, indem sie Hormone, die das Herz zu größerer Leistung antreiben, blockieren. Die Beschwerden der Herzinsuffizienz, Kurzatmigkeit, mangelnde Leistungsfähigkeit und Ermüdbarkeit, bessern sich. Magnesiumreiche Mineralwässer leisten einen kleinen, aber dauerhaften Beitrag zum Schutz des Herzens, wenn sie mindestens 50 mg Magnesium pro Liter enthalten.
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Stand: 06.03.2011
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