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Spurenelement: 5 Fragen zu Zink
5 Fragen zu Zink
Unentbehrliches
Spurenelement
Ohne
Zink läuft im Körper fast nichts. Wie Sie einen Mangel erkennen und
rechtzeitig gegensteuern können
1.
Was ist Zink?
Zink ist ein natürliches Element, das in Luft, Wasser und Boden vorkommt.
2. Wozu braucht der Körper Zink?
Alle Organismen benötigen Zink für ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Weil
der menschliche Körper Zink nicht selber herstellen kann, muss es mit der
Nahrung aufgenommen werden.
Zink ist an der Funktion zahlreicher Enzyme (Eiweiße, die Stoffwechselprozesse
beschleunigen) beteiligt. Darüber hinaus ist Zink ein zentraler Teil des
blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Es gibt Hinweise, dass Insulin bei einem
Zinkmangel weniger gut wirkt.
3. Wie kommt es zum Zinkmangel?
In der Regel nehmen wir mit der Nahrung ausreichende Mengen Zink zu uns. Die
tägliche Zufuhr sollte nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung etwa 7 (Frauen) bzw. 10 Milligramm (Männer) betragen.
Zu einem Mangel kann es kommen, wenn der Bedarf stark steigt – etwa bei
Jugendlichen im Wachstum und bei Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit –
oder wenn der Körper über Darm und Nieren mehr Zink verliert, als er aufnimmt.
Das kann bei schweren Allgemeinerkrankungen oder Diabetes der Fall sein.
Allerdings sind die Erkenntnisse zum Zinkmangel bei Diabetes widersprüchlich:
Es gibt Studien, in denen bei Diabetikern erniedrigte Zinkspiegel festgestellt
wurden, aber auch Studien, in denen Diabetiker normale oder erhöhte Zinkspiegel
aufwiesen.
4. Wie kann man einen Zinkmangel erkennen?
Ein leichter Zinkmangel äußert sich gewöhnlich nicht mit Beschwerden. Bei
ausgeprägterem Mangel kann es zu einer Schwächung des Immunsystems mit häufigeren
Infekten sowie zu Wundheilungsstörungen, Hautekzemen und Haarausfall kommen.
Schwerste Mangelzustände kommen hierzulande praktisch nicht vor. Leider gibt es
keinen einfachen Bluttest, mit dem sich ein Zinkmangel feststellen lässt. Auch
die Haaranalyse ist nur bei einem massiven, langfristigen Zinkmangel aussagekräftig.
5. Wie kann ich meine Zinkspeicher wieder auffüllen?
Ein
guter Weg, dem Zinkmangel entgegenzuwirken, ist eine vernünftige und
ausgewogene Ernährung.
Als Zinklieferanten gelten vor allem Innereien, Rindfleisch, Geflügel,
Fisch, Meeresfrüchte, ungemahlenes Getreide und Milchprodukte, während
Obst und Gemüse nur wenig Zink enthalten.
Wenn der Verdacht auf einen Mangel besteht, kann es sinnvoll sein, zusätzlich
ein Zinkpräparat aus der Apotheke einzunehmen. Empfohlen wird zum Ausgleich
eines Zinkmangels eine Tagesdosis von 10 Milligramm für Erwachsene.
Insbesondere bei Wundheilungsstörungen
und Unterschenkelgeschwüren infolge einer Venenschwäche scheint die unterstützende
Einnahme von Zinkpräparaten sinnvoll zu sein.
Hier
braucht der Körper Zink:
- Augen:
Zink beeinflusst den Stoffwechsel von Vitamin A, das für gutes Sehen
wichtig ist.
- Wachstum:
Zink beeinflusst das Wachstum von Zellen und Geweben. Vor allem Kinder
und Jugendliche brauchen deshalb ausreichend Zink.
- Bauchspeicheldrüse:
Zink ist ein zentraler Bestandteil von Insulin. Ohne Zink könnte das
blutzuckersenkende Hormon weder gebildet noch gespeichert werden.
- Fortpflanzung:
Das männliche Geschlechtshormon Testosteron benötigt Zink. Fehlt es, können
die Spermien nicht richtig reifen. Spermazellen haben den höchsten Zinkgehalt
aller Körpergewebe.
- Haut:
Zink ist an der Regeneration von Haut und Schleimhaut beteiligt.
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